Turniertermine 2015

 

09. - 11.01.15:  CHU München

 

20. 02.- 22.02.15:  CHU Heidelberg

 

27.02.- 01.03.15:  CHIU Saarland

 

27.02.- 29.03.15:  CHU Mainz

 

10.04. - 12.04.15:  CHU Augsburg

 

24. - 26.04.15:  CHU Ilmenau

 

18.09. - 20.09.15:  CHIU Schweiz

 

09.10. - 11.10.15:  CHU Ulm

 

16.10. - 18.10.15:  CHU Hohenheim

 

23.10. - 25.10.15:  CHU Darmstadt

 

06.11. - 08.11.15:  CHU Mainz - Quali DHM

 

13.11. - 15.11.15:  CHU Würzburg

 

27.11. - 29.11.15:  CHU Nürtingen

 

10.12. - 13.12.15:  DHM Düsseldorf / BoDo
 


 

 

 

 

 

Studentenreitturniere

 

Veranstaltungsmodus eines Studentenreitturniers

 

Im Gegensatz zu klassischen Reitturnieren beinhalten Studententurniere einige Besonderheiten:

Der Veranstalter (Reitgruppen anderer Universitäten) stellt den Reitern die Pferde zur Verfügung. Per Losentscheid werden in der jeweiligen Runde die Pferde verteilt. Drei Reiter aus unterschiedlichen Mannschaften stellen dasselbe Pferd vor. Der Reiter mit der höchsten Wertnote qualifiziert sich für die nächste schwierigere Runde.

Jeder Reiter hat max. 5 Minuten Zeit, um sich mit dem fremden Pferd vertraut zu machen. Unterschiede in Stil und Routine werden jeweils auf demselben Pferd verglichen.

Dieses k.o.-System zieht sich durch bis zum Finale. Dort stehen sich zuletzt die beiden Punktbesten in einer Prüfung der mittelschweren Klasse (M) gegenüber.
Entscheidend ist auch, dass alle 3 Reiter einer Mannschaft in beiden Disziplinen - also sowohl in der Dressur, als auch im Springen - antreten müssen.

Dieser Modus garantiert Chancengleichheit und Spannung, verlangt aber von allen Beteiligten ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit den zur Verfügung gestellten Pferden. Vor dem Hintergrund, dass sich viele junge Leute während ihres Studiums kein eigenes Pferd leisten können, geschweige denn regelmäßig an turniersportlichen Wettbewerben teilnehmen, gewinnt die sportliche Auseinandersetzung im Parcours und im Dressurviereck auf Studententurnieren eine besondere Bedeutung. 

Die  Universität Hohenheim ist in der glücklichen Lage, mit dem Haupt- und Landgestüt Marbach einen Partner zu haben, der Ihnen bereits über Jahre hinweg (35 Hochschulvergleichsturniere) den gesamten Bestand an Staatshengsten und Reitschulpferden für ihr Turnier anvertraut. Diese Exklusivität und Einzigartigkeit in Deutschland zeigt, dass die Studentenreiterei hierzulande einen guten Ruf genießt.

 

Die Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM)

Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften treten 15 Universitätsmannschaften zu je 3 Reitern aus dem gesamten Bundesgebiet an. Die startenden Universitäten müssen sich in Qualifikationen ihre Teilnahme erreiten, um zu gewährleisten, dass nur die nationale Spitze an diesen Meisterschaften teilnimmt.

Geritten wird nach der Prüfungsordnung des Dachverbandes der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN).

Per Losentscheid werden in den jeweiligen Runden die Pferde verteilt. Drei Reiter aus unterschiedlichen Mannschaften stellen dasselbe Pferd vor. Derjenige mit der höchsten Wertnote qualifiziert sich für die nächste, schwierigere Prüfung. Dieses k.o.- System zieht sich durch bis zum Finale. Dort stehen sich zuletzt die beiden Punktbesten in einer Prüfung der schwersten Klasse (S) gegenüber. Jeder Reiter hat maximal 5 Minuten Zeit, um sich mit dem fremden Pferd vertraut zu machen. Unterschiede in Stil und Routine der Reiter werden jeweils auf demselben Pferd verglichen.

 

Dieser Modus garantiert Chancengleichheit und Spannung und verlangt von allen Beteiligten ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit den zur Verfügung gestellten wertvollen Pferden.

 

Ethische Leitlinien (FN)

Der DAR unterstützt als Anschlussverband der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) nachdrücklich deren Ethischen Grundsätze. Jedes DAR- Mitglied ist nach der Satzung verpflichtet, diesen Leitlinien zu folgen.

1. Wer auch immer sich mit dem Pferd beschäftigt, übernimmt die Verantwortung für das ihm anvertraute Lebewesen.

2. Die Haltung des Pferdes muss seinen natürlichen Bedürfnissen angepasst sein.

3. Der physischen wie psychischen Gesundheit des Pferdes ist unabhängig von seine Nutzung oberste Bedeutung einzuräumen.

4. Der Mensch hat jedes Pferd gleich zu achten, unabhängig von dessen Rasse, Alter und Geschlecht sowie Einsatz in Zucht, Freizeit oder Sport.

5. Das Wissen um die Geschichte des Pferdes, um seine Bedürfnisse sowie die Kenntnisse im Umgang mit dem Pferd sind kulturgeschichtliche Güter. Diese gilt es zu wahren und zu ermitteln und nachfolgenden Generationen zu überliefern.

6. Der Umgang mit dem Pferd hat eine persönlichkeitsprägende Bedeutung gerade für junge Menschen. Diese Bedeutung ist stets zu beachten und zu fördern.

7. Der Mensch, der gemeinsam mit dem Pferd Sport betreibt, hat sich und das ihm anvertraute Pferd einer Ausbildung zu unterziehen. Ziel jeder Ausbildung ist die größtmögliche Harmonie zwischen Mensch und Pferd.

8. Die Nutzung des Pferdes im Leistungs- sowie im allgemeinen Reit-, Fahr- und Voltigiersport muss sich an seiner Veranlagung, seinem Leistungsvermögen und seiner Leistungsbereitschaft orientieren. Die Beeinflussung des Leistungsvermögens durch medikamentöse sowie nicht pferdegerechte Einwirkung des Menschen ist abzulehnen und muss geahndet werden.

9. Die Verantwortung des Menschen für das ihm anvertraute Pferd erstreckt sich auch auf das Lebensende des Pferdes. Dieser Verantwortung muss der Mensch stets im Sinne des Pferdes gerecht werden.